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Tomb Raider: Legend
Tomb Raider - Legend
Entwickler: Crystal Dynamics
Publisher: Eidos Interactive
Veröffentlichung: 2006
Genre: Action-Adventure
Spielmodi: Einzelspieler
Plattform(en): PC, PS2, PS3, Xbox, PSP
Altersfreigabe: USK: 16
PEGI: 16
Vorgänger: Tomb Raider: The Angel of Darkness
Nachfolger: Tomb Raider: Anniversary

Tomb Raider: Legend ist der 7. Teil der Tomb Raider-Reihe. Sein Vorgänger ist Tomb Raider: The Angel of Darkness und sein Nachfolger Tomb Raider: Anniversary. Im Gegensatz zu den Vorgängern entwickelte Crystal Dynamics das Spiel anstelle von Core Design. Es erschien für PC, Playstation 2, XBOX, XBOX 360, GameCube, Playstation 3 und Playstation Portable. Mit weltweit 3 Millionen verkauften Kopien ist Tomb Raider: Legend das am schnellsten verkaufte TR-Spiel.

VorgeschichteBearbeiten

Laras Biografie wurde in diesem Teil der Reihe etwas verändert. Ihre Mutter, Lady Amelia Croft, verschwand hierbei unter mysteriösen Umständen in einem Portal einer aktivierten Steinestrade, als Lara 9 Jahre alt war. Sie erklärte ihre Mutter für tot - anders als ihr Vater. Lord Richard James Henshingly Croft, dieser war fest davon überzeut, dass seine Frau immer noch in einer anderen Welt am Leben war.

GeschichteBearbeiten

Das Spiel beginnt mit einer Zwischensequenz, die die junge Lara mit ihrer Mutter zeigt. Beide sitzen während eines Gewitters in ihrem Privatjet, als plötzlich ein Flügel zu brennen anfängt, da er von einem Blitz getroffen wurde. Lady Amelia schnallt ihre Tochter auf ihrem Sitz an und befehlt ihr, die Augen zuzumachen. Der Jet stürzt in Nepal ab.

Jahre später reist Lara nach Bolivien. Dort sucht die abenteuerlustige Archäologin, auf den Rat ihrer alten Freundin Anaya Imanu, eine alte Steinestrade. Als sie diese findet, bekommt sie einen Flashback: So etwas hatte sie bereits gesehen, damals, als sie mit ihrer Mutter in Nepal zu überleben versuchte. Versehentlich hatte Lara die Steinestrade aktiviert, und auf der anderen Seite des Lichts sprach jemand. Ihre Mutter stellte sich schützend vor Lara und bekam von der anderen Seite gesagt, sie solle das Schwert rausziehen, sonst würde es explodieren. Erschrocken zog ihre Mutter das Schwert aus dem Stein - und verschwindet. Zurück in der Wirklichkeit, erkennt Lara, dass sie nicht die Einzige ist, die auf der Suche nach den geheimnisvollen Steinen ist. Sie begnet einem fremden Mann, der sie zu kennen scheint und zeigt ihr einen Teil eines Schwertes - das Schwert dass ihre Mutter damals an einem ähnlichen Ort aus einem Stein gezogen hatte! Der Unbekannte spricht mit Lara über Paraiso und erwähnt die für Lara vermeintlich verstorbene Amanda Evert - woher weiß er davon? Als der Fremde erkannt hat, das Lara ihm nicht weiter behilflich ist, befiehlt er seinen Männern, Lara umzubringen. Sie aber ist schneller und gelangt zu der Steinestrade, die ihr keine ihrer aufgeworfenen Fragen beantworten konnte ... Als Lara wieder in ihrem Zuhause ankommt, klärt Zip, ihr Technikspiezialist und Freund (den man schon aus Tomb Raider V: Die Chronik kennt) auf, wer der geheimnissvolle Mann in Bolivien war: James William Rutland Jr. Aber warum sucht er nach dem Schwert? Lara beschließt, erneut nach Paraiso, Peru zu reisen und sich von Amandas Tod zu überzeugen, da ihr wegen Rutland Zweifel aufkommen. Zusammen mit Anaya, die nicht gerade begeistert von Laras Idee ist, reist sie zu der Ausgrabungsstätte. Lara bekommt ein Flashback, als sie sich an damals erinnert: Auf einmal spielt man die junge Lara, die mit ihrer Freundin eine Gruppe von Archäologie-Studenten anführt. Plötzlich findet sie nacheinander viele ihrer Freunde tot. Einige, die vor etwas auf der Flucht sind, berichten ihr von einem unheimlichen, unbekannten Wesen,dass von jemandem versehentlich erweckt wurde, und sie nun alle töten wird. Während Lara und Amanda versuchen, sich zu retten, kommen sie in einer riesigen Halle an. Als das Monster auf Lara zukommt, um um sie zu töten, zieht Amanda schnell ein Artefakt aus der verzierten Wand, da sie vermutet, sie so alle retten zu können. In dem Moment, als sie es herauszog, löst sich das Wesen vor Laras Augen in Luft auf. Doch plötzlich beginnt auch die unterirdische Höhle einzustürzen. Große Mengen Wasser läuft in die Halle ein. Wenn die Beiden nicht gleich verschwinden, würden sie ertrinken. Während Amanda mit ihrer Freundin flieht, fällt ein großer Stein auf Amandas Fuß und hindert sie an der an der Flucht. Lara bemerkt dies zu spät, ein Gitter trennt sie nun von Amanda. Sie wird lebendig unter den herabfallenden Gesteinsbrocken begraben. Lara sieht ein, dass sie sie nicht mehr retten kann und versucht, zumindest selbst zu überleben..

Zurück in der Realität traut sich Lara, erneut dorthin zu steigen. Und sie wird fündig: Nicht Amandas Leiche liegt dortunten, sondern nur ihr Schuh. Jetzt ist Lara fest überzeugt, dass sie damals überlebt hat. Nur wie? In der Höhle findet Lara auch eine Tafel, die die Geschichte der letzten Königin vor Tiwanaku erzählt. Vor ihrer Statue befindet sich auch ein Schwert, dass genauso Aussieht wie das Fragment, das Rutland hatte - eine zermonielle Kopie; ihr Erzfeind Shogo Takamoto besitzt ebenfalls einen Teil. Lara bittet Zip, ein Treffen mit Toru Nishimura, ihrer Kontaktperson in Japan, zu arangieren. Nach einem Kampf erlangt die Archäologin das Fragment. Nun beginnt ein Wettlauf gegen James W. Rutland und die eventuell lebendige Amanda, die beide scheinbar auch alles daran setzen, das Schwert zusammenzusetzen. In Ghana trifft sie auf Rutland, der ihr von dem Ghalali-Schlüssel erzählt, der alle Fragmente zusammensetzt und das Schwert komplett macht. Er sagte, dass Amanda glaubte, da Richard Croft hier gegraben hatte, ihr Vater es wohl gefunden hat. Auch ihm entnahm Lara seinen Teil des Schwertfragmentes. Auf dem Rückweg melden Zip und Alister Fletcher dass jemand zu Hause im Croft Manor eingebrochen und ein Headset gestohlen hat. Amanda? Die Spuren führen nach Kasachstan. Die junge Croft findet heraus, dass in den 50ern Wissenschaftler ein Tesla-Experiment mit einem mysteriösen Fragment durchgeführt haben, welches jedoch daneben ging. Ist das ein weiteres Teil des Schwertes? Lara entdeckt ein altes Ritterschild, dessen Rückseite vermutlich irgendwohin führt: Cornwall, England, wie Alister rausfindet. Jemand erwartet Lara bereits: ihre totgeglaubte Freundin Amanda Evert. Sie klärt Lara auf, dass sie sich durch das erfernen des Seelensteins damals mit der Kraft des Wesens bemächtigen konnte und es schaffte, zu fliehen und sich das Leben zu retten. Sie hatte sich nur nicht bei ihr und Anaya gemeldet, weil sie dort etwas gefunden hatte, was sie für sich behalten wollte: Sie hat nun die Kontrolle über das unheimliche Wesen. Sie kann es jedoch nur entfesseln, über seine Taten kann sie nicht entscheiden. Dies bereitet Lara Schwierigkeiten, an das Schwertfragment zu kommen und gleichzeitig gegen das Wesen zu kämpfen. Doch sie erreicht das Fragment, sieht Amanda, wie sie sich auf die Flucht aus dem einstürzenden Gebäude begibt und macht sich auf den Weg nach Cornwall. Während ihrer Suche nach den Fragmenten des Schwertes wird die Sage um das Schwert Excalibur und seinen Besitzer König Arthus immer realer, denn im vermeintlichen Grab Arthus' findet Lara eines der Schwertfragmente - nun besitzt Lara alle. Um sie zusammenzusetzten, fehlt ihr nur noch der Ghalali-Schlüssel. Als sie im Wohnzimmer alle Teile zusammengelegt hat, fällt ihr Blick auf das Portrait ihrer Eltern. Ihre Mutter hat eine Brosche am Anzug hängen, der zu den Schwertfragmenten zu passen scheint. Auch ihr Winston Smith meint, dass sie dem Ghalali-Schlüssel sehr ähnlich sehe. Ihr Vater schenkte es seiner Frau vor ihrem Tod von einer Expedition in Ghana. Excalibur scheint der Schlüssel zu einer Art Zwischenwelt, nämlich Avalon, der sagenumwobenden Zuflucht von König Arthus nach seiner Verwundung, zu sein, welche vermutlich wirklich existiert. Befindet sich Laras Mutter nun dort? Aufgrund von Alisters Forschungen und Laras Spürsinn finden sie mit Zip heraus, dass es womöglich nicht nur ein Schwert Excalibur gibt, sondern diese Sage und Zwischenwelt nur leicht verändert in vielen Kulturen vermittelt wird. Also macht sich die Archäologin auf nach Nepal, wo vor Jahren der Jet abgestürzt ist, und ihre Mutter verschwand. Wiedereinmal ist Lara gezwungen, in ihrer eigenen Vergangenheit zu stöbern und fliegt nach Nepal, zum Flugzeug, mit dem sie und ihre Mutter vor vielen Jahren mitten im Himalaya abgestürzt sind. Nachdem sie sich gerade noch aus dem herabstürzenden Wrack auf eine Plattform retten kann, kann sie das Schwert endlich zusammensetzen, der Spiegel, durch den Laras Mutter damals verschwand, ist jedoch nicht mehr zu gebrauchen. Anschließend kehrt sie nach Bolivien zurück, um zu versuchen, ihre Mutter durch den Spiegel zu retten. Es stellen sich ihr jedoch bekannte Charaktere in den Weg: Amanda Evert und James W. Rutland haben die Absicht, Lara das Schwert abzunehmen und in die geheime Zwischenwelt Avalon zu gelangen. Nach einem Kampf, der Rutlands Tod zur Folge hat, verwandelt sich Amanda in ihrer Wut selbst in das Monster aus Paraiso. Nach einer kraftraubenden Schlacht gelingt es Lara, Amanda niederzuringen und das Schwert selbst einzusetzen. Nun sieht sie die Szene, die sie als achtjährige Lara mit ihrer Mutter erlebte, aus der anderen Perspektive: Sie ist nun die ältere Lara, die ihre Mutter in der Vergangenheit davon abhalten muss, das Schwert herauszuziehen. Doch es geschieht genau das, was auch damals geschah: Amanda kommt wieder zu Bewusstsein und bringt Laras Mutter dazu, das Schwert zu entfernen. In ihrer Verzweiflung droht Lara Amanda mit dem Tod, wenn sie ihr nicht sage, wie sie ihre Mutter retten könne. Amanda erklärt, dass Laras Mutter nicht tot sei, sondern durch den Spiegel nach Avalon befördert wurde, wo sie jetzt immer noch leben würde. Lara lässt sie daraufhin am Leben, nicht ohne ihr mit ihrer Faust noch ein paar Minuten der Dunkelheit zu schenken. Während sie sich auf den Weg nach Hause macht, beauftragt sie Alister ins Britische Museum zu fahren, um alles über die Sage um König Arthus und Avalon herauszufinden. Sie verspricht sich selbst, alles zu versuchen, um ihre Mutter zu retten und ihrem Vater gerecht zu werden, der entgegen aller Einwände, sogar Laras, immer glaubte, dass seine Frau noch am Leben ist...

Fortsetzung: Tomb Raider: Underworld

LevelBearbeiten

Bolivien (Teil 1)Bearbeiten

PeruBearbeiten

JapanBearbeiten

GhanaBearbeiten

KasachstanBearbeiten

EnglandBearbeiten

NepalBearbeiten

Bolivien (Teil 2)Bearbeiten

Spielbare CharaktereBearbeiten

Unspielbare CharaktereBearbeiten

Extras/FreischaltbaresBearbeiten

VideosBearbeiten

WalkthroughBearbeiten

  • siehe dazu bei den einzelnen Leveln

PlayStation 3 - TrophäenBearbeiten

NeuerungenBearbeiten

  • Spielfiguren: Die Spielfiguren sehen nun echter und menschlicher aus. Sie sind nicht mehr arg kantig wie davor, sondern ihre Figuren sind weicher. Lara selbst hat sich sehr verändert: Sie wirkt jünger, zeigt viel Haut und bewegt sich, auch wenn der Spieler kurz pausiert. Die Feinde sprechen auch in einem Kampf gegen Lara, wenn auch nicht mit nettem Umgang.
  • Spielwelt: Crystal Dynamics ließ die Spielwelt in TRL weitaus realistischerer darstellen. Die eckige, aus Blöcken und Kanten bestehende Spielwelt wurde durch eine komplett neue ersetzt, die die Spielatmosphäre verändert. Echtaussehende Pflanzen, Mauern, Landschaften ziehen alle Aufmerksamkeit auf sich.
  • Steuerung: Zum ersten Mal läuft die Steuerung flüssiger und direkter als in den Vorgängern. Auch lässt der Frust, den die Spieler damals geplagt hatte, nach, da beispielsweise ungenauer Sprünge, die Laras Tod bedeuten hätten, durch die Aktionstaste verhindert werden konnten, da Lara sich an einer Kante festhält.
  • Ausrüstung: Statt Fakeln und Kompass besitzt Lara einen Magnethaken, Pistolen, ein persönliches Lichtsystem (PLS), sowie das PDA (Select-Menü).
  • Schätze: Neu in TRL sind die Schätze (Artefakte), die Lara in den Leveln einsammeln muss. Durch sie schaltet man Outfits, Zwischensequenzen oder Cheats frei (auch durch die Zeitspiele der einzelnen Level).

AuszeichnungenBearbeiten

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